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Solar

Sie möchten wissen, wie wir Solaranlagen projektieren, bauen und betreiben? Wie wir zum Erfolg der Solarenergie in Norddeutschland beitragen? In diesem Bereich geben wir Antworten auf Ihre Fragen rund um das Thema Solarenergie.

Trave EE Solar

Photovoltaik-Freiflächen entlang Autobahnen und Schienenwegen, sowie auf Konversionsflächen und in benachteiligten Gebieten können an den EEG-Ausschreibungen der Bundesnetzagentur teilnehmen und erhalten bei Zuschlag eine auf 20 Jahre gesicherte Stromvergütung. Photovoltaikanlagenbetreiber:innen können aber grundsätzlich Ihren Strom auch direkt im Rahmen sogenannter PPA-Projekte (Power Purchase Agreements) vermarkten.

Die Standortauswahl für unsere Solarparks beruht auf mehreren Kriterien: ausreichende Sonneneinstrahlung, günstige Topographie für die Installation der Solarmodule, Zugang zu Stromnetzen, geringe Umweltauswirkungen und rechtliche Genehmigungsfähigkeit.

Auch Faktoren wie Abstand zu Wohngebieten und potenzielle Auswirkungen auf Natur und Landschaft spielen eine Rolle. Eine umfassende Prüfung der lokalen Bedingungen sowie eine eingehende Bewertung der Umweltauswirkungen sind entscheidend für die Auswahl eines geeigneten Standorts.

Eine Photovoltaik-Freiflächenanlage hat in der Regel eine Betriebsdauer von etwa 25 bis 30 Jahren. Im Anschluss kann die Photovoltaik-Freiflächenanlage vollständig rückgebaut werden. Alternativ dazu ist auch eine Modernisierung der Anlage für den Weiterbetrieb denkbar.

Die Stromerzeugung einer Solaranlage hängt von ihrer Größe ab, dem Wirkungsgrad und der Ausrichtung der verbauten Solarmodule sowie der regional unterschiedlichen solaren Einstrahlung (Bestrahlungsstärke) ab. Als Faustregel gilt in Deutschland ein spezifischer Ertrag von 900 kWh bis 1.100 kWh pro Kilowattpeak (kWp) installierter Leistung pro Jahr.  Das bedeutet, dass eine große Freiflächenanlage mit zwei MWp im Jahr über zwei Millionen kWh Strom erzeugen kann.

Im Durchschnitt benötigt die Errichtung eines Windparks von der Planung bis zur Inbetriebnahme vier bis fünf Jahre. Bei einer Photovoltaik-Freiflächenanlage zwei bis drei Jahre bis zur Inbetriebnahme.

Zunächst prüft die Trave EE, ob das Grundstück für Wind- oder Solaranlagen geeignet ist und einer Nutzung keine planungsrechtlichen Hindernisse z.B. in der Regionalplanung entgegenstehen. Sobald der Vertrag mit den Flächeneigentümer:innen geschlossen ist, gibt die Projektleitung die notwendigen Fachgutachten in Auftrag.

Externe Gutachter untersuchen dann die Auswirkungen des Vorhabens auf Natur und Umwelt. Diese naturschutzfachlichen Untersuchungen erstrecken sich über die komplette Vegetationsperiode eines Jahres und sind Voraussetzung für das sechs- bis neun-monatige Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) bei Windenergieanlagen sowie des Bauleitplanverfahrens bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen.

Wird die BImSchG-Genehmigung für die Windenergieanlage erteilt bzw. der Bebauungsplan für ein Sondergebiet Solar erteilt, kann eine Bankfinanzierung eingeholt werden. Der Bau der für den Standort optimalen Windenergie- oder Solaranlage benötigt in der Regel zwischen drei bis sechs Monaten.

Mit der Verabschiedung des Solarpaket 1 mit rechtlicher Wirkung zum 24. Mai 2024 haben fünf naturschutzfachliche Mindestkriterien für Solarparks erstmals Eingang in das EEG gefunden. Beim Bau und Betrieb eines Photovoltaikprojektes sind mindestens drei dieser Kriterien einzuhalten. Dazu gehören unter anderem der Verzicht auf Pflanzenschutz- und Reinigungsmittel, Vorgaben zur Flächennutzung sowie extensive Pflegekonzepte.

Zusätzliche Biotopelemente können je nach Standort Bestandteil der Flächengestaltung sein. Die Berücksichtigung naturschutzfachlicher Anforderungen ist ein wesentlicher Bestandteil der Planung und des Betriebs von Solarpark-Projekten.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert Solaranlagen auf verschiedenen Flächenkategorien. Dazu gehören brachliegende Agrarflächen, die nicht mit landwirtschaftlicher Nutzung konkurrieren, sowie Gewerbegebiete mit ausreichend Platz für Solarmodule. Ebenso unterstützt das EEG ehemalige Konversionsflächen, sofern sie Umweltauflagen erfüllen, und Freiflächen außerhalb von Siedlungen und Naturschutzgebieten.

Das EEG fördert diese Flächenkategorien durch die Gewährung einer Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom. Diese Förderung ist darauf ausgerichtet, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Von Versiegelung wird gesprochen, wenn Flächen durch bauliche Maßnahmen dauerhaft befestigt werden und die Versickerung von Niederschlagswasser eingeschränkt ist. Photovoltaik-Freiflächenanlagen unterscheiden sich von vollständig asphaltierten oder betonierten Flächen, da die Solarmodule in der Regel auf Gestellkonstruktionen errichtet werden. Der überwiegende Teil der Fläche bleibt dabei unbebaut. Die Auswirkungen auf Boden und Wasserhaushalt hängen von Standort, Bauweise und Erschließung der jeweiligen Anlage ab.

Eine gute Planung für Solarparks umfasst die Auswahl geeigneter Standorte mit ausreichender Sonneneinstrahlung, begrenzten Verschattungseffekten, geeigneten Flächen und Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz. Darüber hinaus berücksichtigt sie die Einhaltung rechtlicher Vorgaben, umweltfachlicher Anforderungen sowie die Planung von Investitions- und Betriebskosten.

Verantwortlich für die Projektsteuerung sind die Projektverantwortlichen. Sie koordinieren sämtliche Projektphasen von der Standortprüfung bis zur Inbetriebnahme, stimmen Zeitpläne und Budgets ab und begleiten die Kommunikation mit Behörden und weiteren Beteiligten. Ihre Erfahrung unterstützt die strukturierte Umsetzung des Projekts.

Bei einer Solarenergieanlage auf dem Dach entscheiden Größe und Statik des Daches über die Größe der nutzbaren Fläche. Für Freiflächenanlagen gilt die Faustregel: Eine Anlage mit 1 MW Leistung benötigt rund 1 Hektar Fläche.

Das erscheint viel, aber: Mit 1 Hektar Photovoltaik-Modulen können wir genauso viel Strom erzeugen wie mit 50 Hektar Mais.

Laut FNR (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe) wurden 2021 auf rund 14 % der in Deutschland verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche Energiepflanzen zur Herstellung von Biogas und Biokraftstoffen angebaut. Dies entspricht etwa 2,34 Millionen Hektar.

Ziel der Energiewende ist der verstärkte Einsatz elektrischer Anwendungen in verschiedenen Sektoren. Nach Angaben des Thünen-Instituts können Photovoltaik-Freiflächenanlagen je Hektar höhere Stromerträge erzielen als der Anbau von Energiepflanzen zur Biogasproduktion.

Für Solarpark-Projekte kommen je nach Standort unterschiedliche Flächenarten in Betracht. Agro-Photovoltaik ermöglicht zudem die parallele Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und Stromerzeugung. Die konkrete Flächennutzung und Projektwirkung hängen von den jeweiligen Standortbedingungen ab.

In Deutschland dürfen Solarparks gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf verschiedenen geeigneten Flächen gebaut werden. Dazu zählen brachliegende Agrarflächen, die keine Konkurrenz zur Landwirtschaft darstellen, sowie Gewerbe- und Industriegebiete oder bauliche Anlagen wie Deponien mit ausreichend Platz.

Auch Konversionsflächen, die früher militärisch genutzt wurden, kommen in Betracht, sofern sie den Umweltauflagen entsprechen. Freiflächen außerhalb von geschützten Gebieten sind ebenfalls potenzielle Standorte. Zusätzlich sind Solaranlagen auf Dächern weit verbreitet, was zur dezentralen Energieerzeugung beiträgt und die Flächen effizient nutzt.